Malmö

Herz von MalmöVon Kopenhagen nach Malmö sind es über die Öresundbrücke nur wenige Kilometer. Wir bezogen ein kleines “cosy Apartment” in Möllevangen, dem “Kreuzberg Malmös” und erkundeten neugierig die Gegend. Die Kreativität und Vielschichtigkeit des Szeneviertels ist an jeder Ecke zu spüren. Ein wenig herunterkommen wirkt es nur auf den ersten Blick.

Wenn man genauer hinsieht ziehen einen die vielen kleinen Restaurants und Cafés, die so verschieden und multikulturell sind, wie die Bewohner von “Möllan”, und die kleinen alternativen Läden in ihren Bann. Zum Abschluss unseres Spaziergangs genossen wir bei einem Latte Macchiato (war einfacher zu bestellen) das muntere Treiben auf dem bunten Obst- und Gemüsemarkt auf dem Möllevangstorget.

Fussgängerzone

Typisches Fortbewegungsmittel in Malmö ist das Rad. Es gibt überall Radwege und Parkplätze für Räder. Tatsächlich sind auch sehr viele Leute mit dem Rad unterwegs. Als Fußgänger muss man auf Radfahrer eher aufpassen als auch Autos. Als Autofahrer hat man es allerdings noch schwerer, da muss man einerseits auf die Radfahrer achten und andererseits auf Busse. Es gibt grüne und gelbe Busse, die sich auf recht schmalen Spuren durch den Stadtverkehr kämpfen und dabei wenig Rücksicht auf anderer Verkehrsteilnehmer nehmen. Wir machten uns zu Fuß auf dem Weg.

Von der Touristeninfo am Bahnhof starteten wir unseren Rundgang durch die Innenstadt. Vorbei am Rathaus wanderten wir durch die Fußgängerzone.

Rathaus

Neben den Läden, wir man klassischerweise in Innenstädten so findet, gibt es dort erstaunlich viele Geschäfte für Inneneinrichtung und Deko und alle paar Meter ein Café.

Use the force

Zufällig stießen wir an einer Ecke der Storgatan auf den “Science Fiction Bokhandeln”, einen wunderbar nerdigen Laden mit vielen Comics, Sifi-Büchern und Spielen – vieles davon auf Englisch.

Sifi Laden

Das Buch über das Nähen von Steampunk-Figuren ließ ich stehen, bei “Monty Python Fluxx” zögerte ich und entschied mich dann – Überraschung! – für ein Kochbuch. Also nicht einfach nur ein Kochbuch, sondern “Recipe for Murder”, mit Rezepten inspiriert von legendären fiktiven Bösewichten (z.B. großer böser Wolf, Milady, Dracula,Hannibal Lecter)  inklusive einem Auszug der Geschichte dazu und tollen Illustrationen.

Eigentlich waren wir auf der Suche nach dem Lokal für unser Mittagessen, das wir letztendlich auch fanden: ein Irish Pub mit klassischer schwedischer Küche.

Tva Krögare

Wir starteten mit einem Vorspeisenteller lokaler Spezialitäten – Wurst, Käse, Brot.

deftige Vorspeise

Der Hauptgang waren dann Köttbullar in Whiskey-Rahm-Sauce mit Kartoffelpüree, Preiselbeeren und Gurken. Unglaublich lecker.

Köttbullar

Weiter ging unsere Tour über den Friedhof zum “Kungsparken”, dem Königspark.

Wegweiser

Ein kräftiger Regenschauer trieb uns in ein nahegelegenes Café, welches sich als das zauberhafte “Slottsträdgården Café” entpuppte. Der Schauer war so schnell vorüber, wie er gekommen war und wir gönnten uns bei strahlendem Sonnenschein im schönen Garten Kaffee, Möhrenkuchen (unbedingt probieren) und Kaneelbullar.

Slottsträdgården

Durch den Blumen- und Kräutergarten liefen wir vorbei an der Mühle Richtung “Turning Torso”. Dieser ist laut Wikipedia “mit einer Höhe von 190 Metern und 54 Etagen […] der höchste Wolkenkratzer Skandinaviens und das dritthöchste Wohngebäude Europas.” Der Clou: Auf die ganze Höhe verdreht sich das Gebäude um 90°.

TurningTorso

Zu unserem eigentlichen Ziel, dem Strand von Ribersborg, kamen wir leider nicht. Das Gelände war großzügig gesperrt, da dort die Vielseitigkeits-EM ausgetragen wurde. Egal. Ein solcher Anblick bietet sich immerhin auch nicht alle Tage.

VielseitigkeitsEM

Ein anderes “Strandziel” war schnell gefunden.

Durchatmen am Meer

Skanör-Falsterbo liegt im länglichen, riffähnlichen Westteil der südschwedischen Halbinsel Falsterbo zwischen Öresund und Ostsee mit Falsterbo im Süden und Skanör im Norden (Wikipedia), etwa 30km von Malmö entfernt.

Am Strand

Auf der Halbinsel gibt es überwiegend Ferienhäuser oder zumindest Häuser, die danach aussehen. Wir fuhren zu einem der ausgewiesenen Badestrände und erfreuten uns am Anblick der bunten Badehäuschen, die entlang des Strandes aufgereiht waren.

Badehäuschen

Badehäuschen

Öresundbrücke im HintergrundAm Strand

An einem etwas windgeschützen Platz am Strand in der Sonne ließen wir uns nieder, genossen die Aussicht und lauschten dem Meeresrauschen.

am Strand

Hätten sich nicht mehr und mehr Wolken vor die Sonne geschoben und den heraufziehenden Regen angekündigt, lägen wir vermutlich immer noch dort.

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