Island 2012: Tag 8

Dienstag, 28. August 2012 – Reykjavík, Keflavik, Düsseldorf

Tag 808:30 Uhr Wir haben etwas länger geschlafen, denn wir haben bereits gelernt, dass vor 10 Uhr die wenigsten Geschäfte geöffnet haben. Außerdem liegt ein langer Tag mit einer kurzen Nacht vor uns. Unser Rückflug geht gegen Mitternacht und bei 3 Stunden Flug und 2 Stunden Zeitverschiebung sind wir gegen 6 Uhr in Düsseldorf.

Nun, das bekommen wir alles schon hin. Erst mal liegt ein – im Moment sonniger – Tag in Reykjavik vor uns, den wir ganz entspannt angehen können und gleich mit einem ausgiebigen Frühstück starten werden.

Icelandair Hotel Natura

Es ist 19:30 Uhr und wir sitzen in Keflavik am Flughafen. Es ist noch recht früh, aber unsere Tour war soweit beendet und da blieb uns nur der Flughafen. Das Auto haben wir ohne Probleme zurückgegeben. Wir sind insgesamt 2175km gefahren oder – in der isländischen Variante unserer Geschichte 2222km.

Auto abgegeben

Hier am Flughafen sitzen noch ein paar verlorene Passagiere. Ansonsten ist ein Kiosk geöffnet, alles andere hat geschlossen. Der Check-in Schalter, der Mietwagen-Schalter, der Bank-Schalter, die Touristeninfo, das Café. Es ist wie ausgestorben und das am frühen Abend. Die Isländer und ihre Öffnungszeiten…Einsam am Flughafen

Wir hatten unsere Tagestour in der Innenstadt von Reykjavik begonnen und sind erst eine Runde über die Haupteinkaufsstraße zur Hallgrimskirche, eine Runde am Konzerthaus Harpa vorbei und dann zum Hafen und wieder zurück.

Es war zwar sonnig, aber sehr windig. Zum Glück hatte ich meine Mütze und Handschuhe dabei.

Mietwagen für's nächste MalReykjavikReykjavikHallgrimskircheHarpaHafenalternative TouristeninfoMoby Dick on a stick

Pünktlich zur Mittagszeit waren wir an DEM Hot Dog Stand der Stadt und haben jeder gleich 2 Hot Dogs „mit allem“ gegessen. Die waren nicht nur unglaublich gut, sondern mit unter 400kr auch günstig.

DER Hot DogHot Dog der Hot Dog

Anschließend haben wir am See noch kurz ein wenig Sonne getankt. Dann sind wir zum Aussichtspunkt Perlan gefahren, den man von unserem Hotelzimmer aus sehen konnte. Dort konnte man – kostenlos – auf der Terrasse des Restaurants den Blick über die Stadt genießen.

Blick vom Hotel auf Perlan

Blick über die StadtBlick auf das Hotel

Nach einem Abstecher in einen Supermarkt – irgendwie müssen wir die Koffer ja voll kriegen – kehrten wir der Hauptstadt den Rücken, um noch das Gebiet Reykjanes zu erkunden.

Wir fuhren eine Runde über Grindavik und Hafnir, Sandgerd und Gardur nach Keflavik. Unterwegs besuchten wir ein paar ausgewiesene Sehenswürdigkeiten und waren am Vogelfelsen. Leider waren da nicht so viele Vögel. Nur die Statue eines ausgestorbenen Pinguins.

Am VogelfelsenAm Vogelfelsenes raucht und zischt mal wiederes raucht und zischt mal wiederhier stand mal ein Hausweiter trau ich mich nicht

Magie

Dann waren wir direkt gegenüber am Geothermalfeld, in der Nähe der berühmten blauen Lagune. Wir haben eine kleine Kirche bestaunt, eine Platz, an dem Leute gehängt wurden und die Stelle, an der die Eurasische und Amerikanische Kontinentalplatte aneinander stoßen.

Mal wieder ne Kirche

Kontinentalplattenauf zwei Kontinenten

spektakulär unspektakulär

Während uns Reykjavik etwas zu touristisch war mit den Läden für Wollpullis, Souvenirs und Touristenverpflegung, gefiel uns das kleine Kefkavik mit der langen Küstenstraße ganz gut. Wir landeten im Kaffir Duus und wollten zunächst nur einen Kaffee trinken.

Die Speisekarte war jedoch so verlockend und unser Platz mit Blick auf das aufgewühlte Meer so gemütlich, dass wir doch etwas zu Essen bestellten. Den Kaffee gab es dann anschließend.

Ja und dann war es zwar erst 18:30 Uhr, aber uns blieb nicht mehr viel zu tun als zu tanken und zum Flughafen zu fahren. Bei weniger Wind hätten wir noch einen Spaziergang gemacht. Doch bei Gegenwind kommt man kaum voran.

KeflavikKeflavik

21:50 Uhr, grelle Beleuchtung, frisch. Wir sitzen am besten europäischen Flughafen 2011 auf dem Steinboden und warten auf den Check-in. Immerhin hat der AB-Schalter vor 5 Minuten geöffnet.

Flughafen bequem ist anders

23:30 Uhr Wir haben eingecheckt, Geld zurückgetauscht, Schnaps im Duty Free und Snacks für jetzt gekauft. So haben wir unser letztes isländisches Geld ausgegeben und warten nun, mit Blick auf das Flugfeld auf den Abflug.

gleich geht's zurück

So geht sie nun zu Ende unsere Islandreise, aber die ganzen Erlebnisse und Erfahrungen werden hoffentlich noch lange nachwirken und uns im Alltag begleite und Ruhe spenden. Außerdem haben wir ja jede Menge Fotos und einige Zielen für den nächsten Island-Urlaub stehen schon fest.

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