Island 2012: Tag 1

Dienstag, 21. August 2012 – Düsseldorf, Keflavik, Reykjavík

Tag 1Das ist schon so eine Sache mit der Vorfreude auf den Urlaub, wenn man in ein Land wie Island fliegt. Ein Land, das so anders ist, als alles, was man bisher kennt. Ein Land, das sich seinen Besuchern voller Selbstvertrauen anpreist als „rundum inspirierend“ und als „Abenteuer, das gleich nach der Ankunft beginnt“. Tatsächlich wird unser Island-Urlaubsabenteuer auch gleich nach der Ankunft beginnen, denn dann holen wir direkt den Mietwagen ab und fahren vom Flughafen Keflavik zu unserem Hotel in Reykjavik. Wenn das alles so klappt, genügt mir das auch schon für den ersten Tag. Außerdem ist es dann voraussichtlich bereits nach Mitternacht.

Es ist gerade 18:30 Uhr und wir sind am Flughafen in Düsseldorf. 2 große Koffer haben wir, die sind auch gut gefüllt.

Wenn man allerdings bedenkt, dass wir von Badesachen über Regenklamotten bis zu Mütze und Handschuhen alles dabei haben, ist das noch recht gut. Ich bin gespannt, ob wir die Sachen alle brauchen. Hier ist es so warm, heute mit 28°C schon wieder „kühler“, dass ich mir kaum vorstellen kann, mit Mütze und Fleecepulli durch die Gegend zu laufen. Allein die lange Jeans, Socken und geschlossene Schuhe anzuziehen, die ich aktuelle trage, hat mich schon Überwindung gekostet.

DUS20 Uhr Wir blicken hinaus auf das Rollfeld und philosophieren über die Gleichheit und Hässlichkeit von Flughäfen. Es wird ein wenig diesig. So lange die vorhergesagten Gewitter ausbleiben ist alles im Lot. Ich hoffe der Flug geht schnell, denn erstens fliege ich nicht sonderlich gerne und zweitens kann ich es kaum noch erwarten dieses sagenumwobene Island zu erleben.

21:45 Uhr Wir befinden uns über den Wolken. Der Flieger ist mittelmäßig voll, da geht die Kofferausgabe gleich sicher schnell. Angesagte Flugzeit sind 3 Stunden. Wir werden wohl gegen 22:35 Uhr landen, 20 Minuten vor der geplanten Ankunftszeit. Da ich am Flughafen bereits jedes Zeitgefühl verloren habe, hoffe ich, dass mir die zwei Stunden Verschiebung nichts ausmachen. Als Flugunterhaltung gab es Tee und ein Käsesandwich. Es hat tatsächlich ganz gut geschmeckt, das Brötchen war recht zäh. Aber so wirkt das Essen länger gegen die Langeweile. Außerdem schmecken im Flugzeug viele Dinge besser, wegen der Luft oder der Angst – es könnte schließlich das letzte sein, was man isst.

Noch eine Stunde, dann steigen wir aus. Wie uns das Land wohl begrüßt? Wie wird unser erster Eindruck am Flughafen sein? Merkt man wohl direkt, dass etwas anders ist oder erst auf den zweiten Blick? Aufregend…

23:30 Uhr Wir wurden recht freundlich empfangen. Allein die angenehmen Temperaturen. Da stört auch der leichte Regen nicht. Den Mietwagen haben wir auf dem Parkplatz gefunden. Beim Geld ziehen haben wir uns ganz klassisch selbst reingelegt und eine Null zu viel gezogen, jetzt haben wir mehrere hundert Euro in IS-Kronen, statt ein paar 10ern.

1 Uhr (22.08.2012) Island ist nachts genauso dunkel wie das Ruhrgebiet, sogar noch dunkler. Auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel haben wir deshalb noch nicht so viel gesehen. Das Navi hat uns gut zum Icelandair Hotel Natura in Reykjavik geleitet.

Das Hotel ist sehr schön, freundlich eingerichtet und im Schrank steht ein Wasserkocher mit 2 Tassen und Teebeuteln. Frühstück gibt es bis 10, raus müssen wir bis 12, aber wir wollen ja morgen etwas sehen, darum bleiben wir sicher nicht so lang.

TeeZimmer

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